Wintersturm #6 – Powergaming als Phänomen

Powergaming: Was ist dieses geflügelte Wort und wieso wird es allzu oft negativ konnotiert? Wo sind die Abgrenzungen zum Min-Maxen oder dem Optimieren von Charakteren? Ist das Powergaming abgeschlossen mit der Charaktergenerierung oder zieht es sich durch lange Kampagnen hin zu einem Ziel? Wir sprechen über viele Aspekte und geben euch auch Beispiele aus der Realen Welt. Welches Gewehr ist das bessere, wenn eine M16 der Amerikaner und die AK47 der Vietcongs aufeinander treffen. Würdet ihr den Rosa Plastikhelm mit eurem Krieger aufsetzen, wenn er +2 Rüstungsschutz gibt oder kennt ihr schon den Rattenbeutel aus DnD3.5? Auch Nichtspielercharaktere können Verhaltensweisen der Spieler adaptieren und dazulernen! Was genau wir damit meinen hört ihr im Podcast.

Rollenspieltheorie Powergaming

Gemeinsam mit Martin, Tobi und Torsten sprechen wir über das Phänomen Powergaming. Wann wird es schädlich, wann kann es nützlich sein? Was treibt die Mitspielerinnen und Mitspieler dazu die Regelwerke so zu lesen und zu beugen? Falls euch die Diskussion gefällt, dann hört euch auch die anderen Podcast von uns und dem Wintersturm an.

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Die Musik wurde mir freundlicherweise von Erdenstern zur Verfügung gestellt: Musik komponiert von Andreas Petersen

Ein Kommentar

  1. Ich sehe den Begriff ‘Powergaming’ überhaupt nicht mehr negativ konnotiert. Was ich so negativ am Spieltisch sehe ist das im englischen Raum genannte “main-character-syndrom”.
    Spieler die P&P nicht als Gruppenspiel wahrnehmen sondern der Überzeugung sind, dass ihr Charakter ab einem gewissen Punkt ALLES können muss und sich immer in den Mittelpunkt der Runde drängen wollen. Martin hat das mit der Redezeit kurz angekratzt, aber MCS geht für mich mit Powergaming häufig Hand in Hand. Der Spieler mit dem MCS wird die Regeln studieren und an allen möglichen Ecken und Enden ausnutzen.
    Powergaming steht meiner Meinung nach Narrativität nicht im Weg. Das beste Beispiel wie wunderbar diese beiden Aspekte vereinbar sind, ist die D&D Runde ‘Critical Role’.
    Klar, diese Besetzung besteht aus Profis im narrativen kreativen Bereich.
    Aber man sieht wie hier jeder in seinem Bereich Powergaming betreibt, jedoch sehr gerne allen anderen ihren Platz in der Gruppe einräumt, auch wenn dieser keinen optimierten Charakter spielt. (Sondern vielleicht einen alten Mann, der lediglich ein Maulheld ist.)

    Freie Kaufsysteme befördern immer, ab einer gewissen Detailtiefe das Powergaming, da irgendwann Balancing nicht so einfach ist (durch digitale Regelwerke wird es jetzt langsam wieder einfacher).
    Narrative Systeme wie zum Beispiel das Arkana-Karten System des Rollenspiels “Chroniken der Engel” ist da ein absoluter Gegenpol. Du hast X Vorteile, für jeden Vorteil über X musst du einen Nachteil in Kauf nehmen. Mehr Charaktererschaffung gibt es nicht. Keine Werte, keine Würfel reines erzählen.

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