Wintersturm #27 – Magie in realistischen Settings

Magie in realistischen Settings Martin träumte. In hoc signo vinces. Vor sich sah er die beiden Schilde vom Frostgeneral und dem Donnernden Haus vereint. Sollten sich diese beiden Parteien miteinander verbünden, dann könnten sie gemeinsam die Podcastwelt erobern. Martin wusste, dass es noch nicht echt war, aber werden könnte. Eine Vision, eine Traumgesichte. So wie vor ihm Kaiser Konstantin so könnte auch er mit Hilfe der Götter die Matrix beherrschen…

Hexen, Schamanen, Druiden und Zauberer

Martin, Tobi, Torsten und Frosty sprechen heute über Magie in realistischen Setting. Gibt es sie wirklich oder hat es sie mal gegeben? Was ist Magie, wie beeinflusst man Mensch und Tier und Pflanze? Früher hatten diese Wunderwirker viel Macht und sie konnten Tarot legen, in Kristallkugeln lesen oder Knochenwürfel deuten. Steinzeit, Mittelalter oder futuristische Neuzueit mit Kernreaktoren und radioaktivem Uran…

Traumweber und Schicksalsdeuter

Wir stellen in dieser Folge gezielt Fragen und streiten untereinander! Wie gehen wir mit Magie in vermeintlich realistischen Settings und Geschichten um, wenn Magie in der Realität ja gar nicht existiert und auch nicht funktionieren kann? Was für Schlüsse ziehen wir daraus für das Design der Geschichte und des Settings? Welche Plots funktionieren, wenn Magie nicht real ist, aber Leute daran glauben? Werden sie besser, dadurch, dass Magie nicht funktioniert? Wer hat Recht? Viel Spaß wünschen wir euch bei der Folge 27: Magie in realistischen Setting. Falls euch die Diskussion gefällt, dann hört euch auch die anderen Podcast von uns und dem Wintersturm an. Mehr von Donnerhaus findet ihr auf ihrer Homepage.

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Besprochene Episoden der Winterstürme:

Freude Schöner Götterfunken als Box

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▬ Intro / Outro ▬

Die Musik wurde mir freundlicherweise von Erdenstern zur Verfügung gestellt: Musik komponiert von Andreas Petersen

2 Kommentare

  1. Was eure Frage angeht: Ich finde, die letzten beiden Folgen gehören nicht zu euren stärksten, obwohl ich sie trotzdem sehr gerne gehört habe. Das könnte (und die Betonung liegt auf KÖNNTE) ein Indiz sein, dass ich mehr Struktur bevorzuge, aber lasst euch nicht den Spaß vermiesen – wenn euch dieses Format mehr taugt, dann eben so.

    In dem Abschnitt, wo ihr euch etwas festgefahren habt, kam mir die Idee, dass diese Folge von Todorovs Phantastik-Definition hätte profitieren können. Die ist recht eng und lässt eigentlich nur das als phantastisch gelten, wo ein übernatürliches (oder vermeintlich übernatürliches) Phänomen in die erzählte Welt einbricht und es nie aufgeklärt wird, ob es nun de facto übernatürlich war oder nicht. Aber jetzt ist es natürlich etwas spät für Literaturtipps.

    Magie als Erklärsystem hat mir als Ansatzpunkt zum Aufschlüsseln des Themas sehr gut gefallen.

  2. Ich fand die etwas vorstrukturierten Folgen auch zugänglicher. Kommt allerdings immer darauf an ob ich die Folge zur reinen Unterhaltung oder aus “fachlichem” Interesse höre.

    Diese hier war für mich irgendwie knapp am Ziel vorbei. Ich würde mir eine Folge wünschen zu der Idee des Potentials von Priestern ohne den Einsatz von Karmalzauberei. Das geht in eine ähnliche Richtung wie euer Thema richtet den Fokus aber völlig anders aus.
    Ich kenne natürlich die unbewiesene Behauptung niemand wolle Klerikale ohne Zauberkräfte spielen. Selbstverständlich stellt sich die Frage warum ich einen inkompetenten Zauberer spielen sollte, wenn ich auch einen kompetenten Zauberer spielen kann. Wenn man jedoch kein D&D spielt, dann ließe sich ja durchaus darüber nachdenken, wie sich ein Geistlicher spielen lässt der nicht die Rolle eines Zauberers einnimmt oder Gott bewahre sogar über keinerlei Magie verfügt.

    Die Kraft des Glaubens und darum dreht sich ja letztlich vieles in der Religion, ist viel stärker als wir ach so aufgeklärten wissenschaftsgläubigen Menschen gerne wahrhaben wollen. Das ist natürlich völlig absurd wo wir doch jeden Tag Beispiele vor Augen haben wo Menschen Fakten ignorieren und lieber an Dinge glauben.

    Um den Bogen zurück zur Phantastik zu schlagen verweise ich auf Howards Magie in den Conan Erzählungen. Dort fällt es einem Zauberer deutlich schwerer erfolgreich zu sein, wenn sein Opfer nicht in einer ähnlichen Kultur sozialisiert wurde und nicht an seine Form der Magie glaubt.

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